Die getrennten Eheleute und ihr Hund

OLG Hamm, Beschluss vom 25.11.2010, 10 WF 240/10

Der gemeinsame Hund der Eheleute blieb nach der Trennung bei seinem "Herrchen". Da aber auch das "Frauchen" an dem Tier hängt, begehrte die Ehefrau vor Gericht ein regelmäßiges Umgangsrecht (2 x pro Woche) mit dem Hund. Damit scheiterte sie. Das gesetzliche Umgangsrecht bezieht sich ausschließlich auf Kinder und ist auf Tiere nicht entsprechend anwendbar. Auch die Vorschriften über die Hausratsverteilung sehen nicht die Möglichkeit vor, die hier gewünschte "zeitweise Nutzungsregelung" zu treffen.

vgl. auch die Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein: Wo bleibt der Hund?